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Terminplanung im Team: mehrere Mitarbeitende ohne Chaos koordinieren

Allein ist Terminplanung eine Sache von Kopfrechnen. Ab zwei, drei Personen wird sie zur eigenen Aufgabe: Wer kann was, wer hat frei, wer bekommt den nächsten Termin? So bringen Sie Ordnung rein - ohne dass jemand das Gefühl hat, zu kurz zu kommen.

Team & Organisation7 Min. Lesezeit25. August 2026
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Ab zwei Personen wird Terminplanung zu einer eigenen Aufgabe

Solange Sie allein arbeiten, ist die Terminplanung im Kopf gut aufgehoben. Sie wissen, wie lange eine Behandlung dauert, wann Sie Mittag machen und dass der Freitagnachmittag der Buchhaltung gehört. Sobald aber eine zweite und dritte Person dazukommt, ändert sich die Rechnung grundlegend: Plötzlich müssen Arbeitszeiten, Fähigkeiten, Pausen und Ferien von mehreren Menschen gleichzeitig zusammenpassen.

Genau an dieser Stelle entsteht in vielen Betrieben ein stiller Zeitfresser. Jemand muss ständig im Kopf behalten, wer am Dienstag da ist, wer die Farbbehandlung übernehmen kann und wo noch etwas frei wäre. Bei jeder Anfrage wird nachgeschaut, nachgefragt, zurückgerufen. Das kostet pro Termin vielleicht nur zwei Minuten - über eine Woche gerechnet ist es leicht ein halber Arbeitstag.

Dazu kommt der Ärger, den Fehler verursachen: der doppelt vergebene Slot, der Termin bei der Kollegin, die diese Leistung gar nicht anbietet, die Buchung mitten in den Ferien. Solche Pannen sind selten, brennen sich aber ein - bei der Kundschaft und im Team. Die gute Nachricht: Fast alles davon lässt sich mit ein paar sauber definierten Regeln lösen. Nichts Verrücktes, versprochen.

Arbeitszeiten und Abwesenheiten: die Basis, die alles trägt

Bevor Sie über Verteilung, Auslastung oder Online-Buchung nachdenken, braucht es eine ehrliche Grundlage: Wer ist wann tatsächlich da? Individuelle Arbeitszeiten pro Person sind der wichtigste Baustein, denn kaum ein Team arbeitet in identischen Blöcken. Eine Person startet um sieben, eine andere kommt am Nachmittag, die dritte arbeitet an drei Tagen die Woche. Wenn das nirgends hinterlegt ist, muss es jemand im Kopf haben - und Köpfe machen Fehler.

Denken Sie dabei auch an die Zeiten, in denen jemand da, aber nicht buchbar ist. Die Teambesprechung am Montagmorgen, die fixe Mittagspause, der Nachmittag für Bestellungen und Aufräumen: Solche Blöcke gehören genauso ins System wie die Arbeitszeiten selbst. Sonst wird genau dort gebucht, wo eigentlich nichts gehen sollte, und die Ausnahme wird zur Regel.

Ferien und Abwesenheiten sind der dritte Teil davon - und der, der am häufigsten vergessen geht. Tragen Sie Ferien ein, sobald sie feststehen, nicht erst in der Woche davor. In nauw hinterlegen Sie Arbeitszeiten, Pausen, Pufferzeiten und Ferien pro Person, und buchbar ist nur, was wirklich frei ist. Das ist unspektakulär, verhindert aber die peinlichste aller Situationen: eine bestätigte Buchung für jemanden, der gar nicht im Haus ist.

Wer kann was? Leistungen den richtigen Personen zuordnen

In fast jedem Team gibt es Unterschiede in dem, was die einzelnen Personen anbieten. Die eine macht Balayage, der andere nicht. Eine Therapeutin hat die Zusatzausbildung für Lymphdrainage, die Kollegin ist auf Sportmassage spezialisiert. In der Praxis übernimmt nicht jede Person jede Untersuchung. Wenn diese Zuordnung nur im Kopf existiert, landen früher oder später Termine bei der falschen Person.

Der Ausweg ist unspektakulär, aber wirksam: Halten Sie einmal sauber fest, welche Leistung von wem angeboten wird. Genau dafür sind Skills und die Service-Zuweisung pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter gedacht. Wer online bucht, sieht dann nur noch die Personen, die diese Leistung wirklich ausführen können - und Sie müssen im Nachhinein nichts mehr korrigieren.

Dazu gehört die realistische Dauer je Person und Leistung. Wer seit zwölf Jahren im Beruf ist, braucht für denselben Schnitt oft weniger Zeit als jemand im ersten Jahr. Wenn Sie überall dieselbe Dauer hinterlegen, entstehen entweder Hetze oder Leerlauf. In nauw definieren Sie Servicedauer und Pufferzeiten je Leistung, und die verfügbaren Termine werden daraus automatisch berechnet. Sie pflegen die Regeln, nicht jeden einzelnen Kalendereintrag - wie Sie daraus zusätzlich Auslastung gewinnen, steht im Ratgeber zu Terminlücken.

Termine fair verteilen, ohne dass jemand zu kurz kommt

Sobald mehrere Personen dieselbe Leistung anbieten, kommt die heikelste Frage im Team: Wer bekommt den nächsten freien Termin? Wird das aus dem Bauch heraus entschieden, entsteht schnell ein ungutes Gefühl - besonders dann, wenn ein Teil des Lohns von den geleisteten Behandlungen abhängt. «Sie kriegt immer die guten Zeiten» ist ein Satz, der Stimmung kaputt macht, auch wenn er objektiv gar nicht stimmt.

Deshalb lohnt es sich, die Verteilung nach einer klaren, vorher besprochenen Regel laufen zu lassen statt nach Tagesform. nauw verteilt Termine bei gleicher Eignung automatisch und fair im Wechsel und berücksichtigt dabei die hinterlegten Fähigkeiten. Das nimmt die Entscheidung aus dem Alltag heraus - und damit auch die Diskussion darüber.

Der feste Kundenwunsch bleibt davon unberührt, und das soll er auch. Wer seit Jahren zur selben Person geht, wählt sie direkt aus, und daran soll keine Automatik rütteln. Die faire Rotation greift genau dort, wo es der Kundschaft egal ist - also bei Neukundinnen und bei allen, die einfach den nächstmöglichen Termin wollen. In der Auswertung sehen Sie anschliessend Auslastung und Peak-Zeiten pro Zeitraum und merken früh, wenn eine Person dauerhaft überläuft, während bei einer anderen Lücken bleiben.

Ein gemeinsamer Kalender statt fünf Notizzettel

Die häufigste Ursache für Doppelbuchungen ist nicht Unachtsamkeit, sondern eine geteilte Wahrheit: ein Papierkalender an der Rezeption, eine Notiz auf dem Block, eine WhatsApp-Nachricht an die Kollegin und ein Anruf, der noch nicht eingetragen ist. Solange es mehrere Orte gibt, an denen Termine entstehen, wird irgendwann derselbe Slot zweimal vergeben.

Ein zentraler Kalender löst das, weil jeder Slot nur einmal vergeben werden kann - egal ob jemand selbst online bucht oder Sie den Termin von Hand eintragen. In nauw filtern Sie den Kalender nach Person, Leistung oder Terminstatus und verschieben Termine mit wenigen Klicks direkt aus der Ansicht heraus. Für den Alltag heisst das: Der Blick auf den Tag dauert Sekunden, nicht Minuten.

Für das Team ist der zweite Effekt fast noch wichtiger: Alle sehen dasselbe, auch von unterwegs und vom eigenen Handy aus. Wer morgen frei hat, muss nicht anrufen, um zu wissen, wie der Dienstag aussieht. Und weil Ihre Kundschaft über das Kundenportal ihre Termine selbst einsehen und verschieben kann und automatisch Erinnerungen 24 Stunden und 2 Stunden vorher erhält, landen deutlich weniger Rückfragen bei der Person, die gerade am Stuhl oder auf der Liege steht.

So stellen Sie im Team darauf um - in überschaubaren Schritten

Nehmen Sie sich für die Umstellung einen ruhigen Vormittag statt der Hochsaison. Die Reihenfolge, die sich bewährt hat: zuerst die Leistungen mit realistischer Dauer und Pufferzeit erfassen, dann pro Person die Arbeitszeiten, Pausen und bereits bekannten Ferien eintragen, danach festlegen, wer welche Leistung anbietet. Wenn diese drei Dinge stimmen, erledigt sich die Terminvergabe weitgehend von selbst. Für das Einrichten des Teams sollten Sie rund fünf Minuten pro Person rechnen.

Holen Sie das Team dabei früh dazu, statt es vor vollendete Tatsachen zu stellen. Am besten sagt jede Person selbst, wie lange sie für ihre Leistungen wirklich braucht und welchen Nachlauf sie schätzt - das ist genauer als jede Schätzung von aussen und sorgt dafür, dass sich niemand übergangen fühlt. Besprechen Sie im selben Zug die Verteilungsregel, damit sie später nicht als Willkür wahrgenommen wird. Fünf Minuten Absprache ersparen Ihnen Wochen an Diskussion.

Planen Sie ausserdem eine Nachjustierung nach vier bis sechs Wochen ein. Dann sehen Sie in den Zahlen, wo die Dauer zu knapp bemessen war, wo Lücken entstehen und ob die Verteilung im Team so ankommt, wie sie gedacht war. Und ganz praktisch: Bei nauw kostet der erste Platz 22.50 CHF pro Monat, jeder weitere Teamplatz 8 CHF - Sie können also mit dem ganzen Team 14 Tage gratis testen und in Ruhe schauen, ob die Regeln zu Ihrem Betrieb passen, bevor Sie sich entscheiden.

Häufige Fragen

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