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Was kostet eine Terminbuchungssoftware in der Schweiz?

Von gratis bis happig: ehrlich aufgeschlüsselt, was eine Terminbuchungssoftware in der Schweiz wirklich kostet - inklusive der Posten, die im Kleingedruckten versteckt sind.

Kosten & Preise5 Min. Lesezeit20. Juni 2026
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Die kurze Antwort: Womit Sie rechnen müssen

Die ehrliche Antwort auf «Was kostet eine Terminbuchungssoftware in der Schweiz?» lautet: Es kommt darauf an. Die Spanne reicht von komplett gratis bis zu mehreren hundert Franken pro Monat. Für ein kleines bis mittleres Unternehmen bewegen sich realistische Lösungen meist irgendwo zwischen rund 20 und 80 CHF pro Monat - je nachdem, wie viele Mitarbeitende buchbar sind und welche Funktionen Sie wirklich brauchen.

Wichtig ist: Der Preis auf der Startseite ist selten der Preis, den Sie am Ende zahlen. Genau deshalb lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen, was den Preis eigentlich treibt - und wo gerne mal versteckte Kosten lauern. Das schauen wir uns jetzt Schritt für Schritt an.

Was den Preis wirklich treibt

Der grösste Hebel sind in der Regel die buchbaren Plätze oder Mitarbeitenden. Viele Anbieter rechnen pro Person oder pro Kalender ab. Wenn Sie also vom Solo-Betrieb zum Team mit fünf Leuten wachsen, kann sich Ihr Preis schnell verfünffachen. Bei nauw läuft das transparent: Der erste Platz kostet 22.50 CHF pro Monat, jeder weitere 8 CHF - so wissen Sie immer im Voraus, woran Sie sind.

Der zweite grosse Posten sind SMS-Erinnerungen. SMS sind wirksam, weil sie eine sehr hohe Öffnungsrate erreichen und meist innerhalb weniger Minuten gelesen werden - deutlich mehr als bei E-Mails. Der Haken: SMS kosten den Anbieter Geld, und das geben viele als Kunde pro Nachricht weiter. Wer SMS-Erinnerungen braucht, sollte hier genau ins Kleingedruckte schauen - und wer mit E-Mail-Erinnerungen auskommt, spart diesen Posten komplett.

Dazu kommen Einrichtungskosten (Setup), allfällige Schulungen und - bei manchen Plattformen - Kommissionen pro Buchung. Letzteres finden Sie vor allem bei Marktplatz-Modellen, wo Sie die Software zwar günstig oder gratis lockt, dafür aber an jeder vermittelten Buchung mitverdient. Das kann je nach Volumen teurer werden als ein fixer Monatsbeitrag.

Gratis vs. bezahlt: Wo liegt der Unterschied?

Kostenlose Terminbuchungstools gibt es einige, und für den Einstieg sind sie nicht verkehrt. Meist bekommen Sie eine einfache Buchungsseite und Basis-Erinnerungen per E-Mail. Für eine Einzelperson, die nur ein paar Termine pro Woche koordiniert, reicht das oft tatsächlich.

Die Grenzen zeigen sich, sobald es professioneller wird: zuverlässige automatische Erinnerungen, ein eigenes Kundenportal, mehrere Mitarbeitende oder Schweizer Support sind in Gratis-Plänen selten enthalten. Und «gratis» heisst nicht immer kostenlos - manchmal bezahlen Sie mit Werbung, mit Ihren Daten oder mit einer Buchungskommission.

Bezahlte Lösungen kosten dafür planbar und liefern die Funktionen, die Ihnen tatsächlich Zeit und Ausfälle sparen. Die Faustregel: Wenn Ihnen ein gesparter No-Show pro Monat mehr bringt als die Software kostet, hat sich die Investition meist schon gelohnt.

Versteckte Kosten, die gerne übersehen werden

Der Listenpreis ist nur die halbe Wahrheit. Achten Sie besonders auf diese Posten: SMS-Pakete, die separat abgerechnet werden; Setup- oder Onboarding-Gebühren; Kosten pro zusätzlichem Standort oder Mitarbeitenden; sowie Aufpreise für Funktionen wie Online-Zahlungen oder einen werbefreien Auftritt.

Ein zweiter Klassiker: jährliche Vorauszahlung. Viele Anbieter werben mit attraktiven Monatspreisen, die aber nur bei Jahresabo gelten. Zahlen Sie monatlich, wird es spürbar teurer. Und schliesslich der Wechselaufwand: Wenn Ihre Daten in einem schwer exportierbaren Format stecken, ist ein späterer Umstieg ein versteckter Kostenfaktor.

Ein Tipp: Rechnen Sie nicht mit dem Startpreis, sondern mit Ihrem realistischen Monatsbedarf - inklusive aller Mitarbeitenden und der Erinnerungen, die Sie tatsächlich verschicken. So vergleichen Sie Äpfel mit Äpfeln.

Wie sich nauw einordnet

nauw ist bewusst einfach und transparent kalkuliert: 22.50 CHF pro Monat für den ersten Platz, plus 8 CHF für jeden weiteren. Keine Setup-Gebühr, keine Buchungskommission, keine Überraschungen im Kleingedruckten. Was drin ist, ist drin - automatische E-Mail-Erinnerungen, ein eigenes Kundenportal und der Kalender-Export als ICS-Datei gehören dazu.

nauw ist ein Schweizer Anbieter, DSGVO-konform und so gebaut, dass Sie in fünf Minuten startklar sind, ohne IT-Abteilung. Und weil man so etwas vorher ausprobieren will, können Sie nauw 14 Tage gratis testen - ohne Kreditkarte und ganz ohne Risiko.

Ganz offen: nauw ist nicht das billigste Tool am Markt, und es ist auch nicht für jedes Szenario die beste Wahl. Braucht Ihr Betrieb zum Beispiel zwingend SMS-Erinnerungen oder Anzahlungen direkt bei der Buchung, sind andere Anbieter passender. Wenn Sie aber eine ehrliche, faire Lösung mit Schweizer Bezug suchen, bei der Sie den Preis von Anfang an kennen, sind Sie bei nauw gut aufgehoben.

So finden Sie das passende Budget

Starten Sie mit drei Fragen: Wie viele Personen müssen buchbar sein? Wie viele Termine und damit Erinnerungen verschicken Sie im Monat? Und welche Funktionen sind für Sie Pflicht, welche nur nice-to-have? Aus diesen Antworten ergibt sich Ihr realistischer Monatsbedarf.

Vergleichen Sie dann zwei bis drei Anbieter mit genau diesem Profil und rechnen Sie den vollen Preis - nicht nur den Lockpreis. Nutzen Sie unbedingt die Gratis-Testphase, um zu prüfen, ob die Software in Ihren Alltag passt. Oft entscheidet nicht der Frankenbetrag, sondern wie reibungslos sich das Tool anfühlt.

Und falls Sie unsicher sind: Fragen Sie nach. Ein guter Anbieter sagt Ihnen ehrlich, ob seine Lösung zu Ihnen passt - auch wenn die Antwort mal Nein lautet.

Häufige Fragen

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